Business Kommunikationssysteme GmbH Wir schaffen professionelle Netzwerkstrukturen für eine effiziente und sichere Unternehmenskommunikation. Ihr Business und Ihre Anforderungen an das Kommunikationsnetz stehen im Vordergrund. Unsere Lösungen stimmen wir auf Ihre Bedürfnisse ab. Willkommen auf unserer Website. Wir freuen uns, dass Sie den Weg zu uns gefunden haben und hoffen, dass Ihr Besuch sich für Sie lohnt! Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir motiviertes und qualifiziertes Personal. Wir bieten einen sicheren und abwechslungsreichen Arbeitsplatz in einem jungen Team, bei überdurchschnittlicher Bezahlung. Weiterqualifizierungs- und Aufstiegsmöglichkeiten sind gegeben. Bitte senden Sie uns Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen per E-Mail an torsten.gerharz@bkom-muc.de oder per Post an die: Bkom Business Kommunikationssysteme GmbH Herrn Gerharz Schwabener Weg 1 85551 Kirchheim Obermonteur m/w Datennetz: Voraussetzungen - Ausbildung als Elektroinstallateur m/w oder Fernmeldemonteur m/w - Flexibilität und Zuverlässigkeit - korrektes und sicheres Auftreten beim Kunden - Führerscheinklasse B - hohes Qualitätsbewusstsein - Teamfähigkeit - Erfahrung in der Planung/Installation/Wartung aller Kupfer- und LWL- - Netztypen - Erfahrung in der Messtechnik (LWL/Kupfer) - Erfahrung im Führen von Montageteams und der Aufmaßerstellung Elektrotechnikermeister m/w: Voraussetzungen - Ausbildung als Elektrotechnikermeister m/w - Flexibilität und Zuverlässigkeit - korrektes und sicheres Auftreten beim Kunden - Führerscheinklasse B - hohes Qualitätsbewusstsein - Teamfähigkeit - Erfahrung in der Planung/Installation/Wartung von komplexen - Elektroanlagen - Erfahrung in der Messtechnik - Erfahrung im Führen von Montageteams und der Aufmaßerstellung - Eigenständiges Abrechnen von Projekten - Fachübergreifendes Technikverständnis Stark-/Schwachstrom Die Bkom Business Kommunikationssysteme GmbH wurde im Dezember 2002 gegründet und beschäftigt 25 projekterfahrene Netzwerkprofis, die auch bei früheren Tätigkeiten bereits erfolgreich zusammen gearbeitet haben. Torsten Gerharz, Geschäftsführer und Gesellschafter, Jahrgang 71, ist staatlich geprüfter Elektrotechniker Fachrichtung Datenverarbeitungstechnik und Betriebswirt (VWA). Er ist seit 1993 im Netzwerkbusiness angesiedelt und gründete 2002 das Unternehmen. Seine Schwerpunkte liegen in der Leitung der Bereiche Vertrieb und Controlling. Robert Krause, Geschäftsführer und Gesellschafter, Jahrgang 59, ist Diplom-Ingenieur (FH) Technische Informatik. Er ist seit 1985 im Netzwerkbereich tätig. Unter anderem war er 12 Jahre bei Digital Equipment als Spezialist und Consultant für Netzwerk Soft- und Hardware und 5 Jahre als Leiter Netzwerk Support der März Network Services Niederlassung München tätig. Er verfügt über tiefes technisches Wissen und umfangreiche Erfahrung vor allem bei LAN-/WAN-Technologien und Voice over IP. Seine Schwerpunkte sind Consulting und die Leitung der Bereiche aktive Netzwerkkomponenten und Service. Johann Roggors, Geschäftsführer und Gesellschafter, Jahrgang 61, ist Diplom-Ingenieur Elektrotechnik. Er ist seit 1990 im Netzwerkumfeld tätig. Er konzipierte und leitete Trainings im IT-/Netzwerkbereich und war 9 Jahre Geschäftsführer der Münchener Niederlassung der März Network Services AG. Seine Schwerpunkte sind Vertrieb und die technische Leitung der Bereiche LAN-Infrastruktur sowie Produkt- und Projektmanagement. Da der Netzwerkmarkt in den letzten Jahren ein Massenmarkt geworden ist, tummeln sich hier mittlerweile auch viele Anbieter, vom Systemintegrator bis hin zum allgemeinen Anlagenbauer, die sich dieses Geschäft nicht entgehen lassen wollen. Schaut man etwas genauer hin, stellt man häufig fest, dass große Projekte dann häufig mit einer tiefen Verschachtelung von Subunternehmerschaften abgewickelt werden und das eigene Know-How oft etwas dürftig ist. Unser Anspruch ist es, uns von dieser Massenbewegung klar und deutlich abzuheben. Wir glauben, dass eine hochgradige Spezialisierung die effektivsten Lösungen und darüberhinaus das beste Preis-/Leistungsverhältnis hervorbringt. Dies gilt noch viel mehr, wenn ein qualifizierter Service erbracht werden will. Weiterhin sind wir fest davon überzeugt, dass nur Mitarbeiter, die fest im Unternehmen integriert sind und die unsere Grundsätze mittragen diese Leistung erbringen können. Wir schaffen professionelle Netzwerkstrukturen für eine effiziente und sichere Unternehmenskommunikation. Ihr Business und Ihre Anforderungen an das Kommunikationsnetz stehen im Vordergrund. Unsere Lösungen stimmen wir auf Ihre Bedürfnisse ab Darin sind wir Profis: > LAN - Infrastruktur > Netzwerk Technologie > Unified Communication > Netzwerk Management > Service > Systeme Der Aufbau und der Betrieb einer sicheren Netzwerkinfrastruktur ist nach wie vor eine Herausforderung und zugleich Grundvoraussetzung für eine effiziente Kommunikationsumgebung. Nicht nur die reine Funktionalität, sondern vielmehr die Ausfall- und Betriebssicherheit sind heute wesentliche Faktoren für eine erfolgreiche Unternehmenskommunikation. Folgende Aufgaben sind bei der Planung und Realisierung einer LAN-Infrastruktur zu lösen: • Auswahl des geeigneten Verkabelungssystems • Wirtschaftlicher Aufbau von Redundanzen • Berücksichtigung der Gebäude-EMV • Infrastrukturelle Sicherheitsmaßnahmen • Integration in den Gebäudebrandschutz Die Installation von Netzwerkverkabelungen erfolgt bei uns durch eigenes geschultes Fachpersonal. Erfahrene Projekttechniker beraten Sie und führen gemeinsam mit Ihnen die Projektierung durch. Sämtliche Installationsleistungen - von der Einbringung der Kabelanlage bis zu den Abnahmemessungen - werden von unseren eigenen Montageteams erbracht Welche Fragen stellen sich ? • Class D, E, Ea, F oder Fa? Kategorie 5, 6, 6a, 7 oder 7a? • Geschirmt oder ungeschirmt? • Fiber To The Desk? Fiber To The Office? • Welches Kabel ist sinnvoll? 600 MHz, 900 MHz, 1200 MHz, 1500 MHz? • Welche LWL-Faser für welchen Einsatzzweck? • Qualitäts- und Preisunterschiede bei den Komponenten? • Integration der Telefonie? • Ist VoIP für mich in Zukunft wichtig? • Was muss beim Brandschutz beachtet werden? • Wo können EMV-Probleme auftreten? • Gibt es Wechselwirkungen mit der Gebäudeelektrik? • Spielt es eine Rolle wie und wo die Kabel verlegt werden? Fragen Sie uns - wir antworten ! Unsere Leistungen im Überblick • Beratung und Projektierung • Erstellung von Gutachten und Strukturanalysen • Projektleitung und Projektüberwachung • Installation kompletter Verkabelungsanlagen • Installation der Kabelverlegesysteme • Service und Wartung Alle Arbeiten mit Lichtwellenleitern (LWL) werden von unseren Spezialisten selbst durchgeführt. Verlegen der Kabel, LWL-Steckerkonfektionen, Spleißen der Fasern und Durchführung der Messungen. So sind wir auch schnell zur Stelle, wenn Fehler analysiert und Reparaturen durchgeführt werden müssen. Unsere Leistungen im Überblick • LWL-Backbone-Verkabelungen • Fiber-To-The-Desk-/Fiber-To-The-Office-Verkabelungen • Wir sind eingerichtet für Multimode- und Singlemode • Vorrats- und Ersatzteilelager für alle gängigen Komponenten • Reparaturservice • Planung und Beratung Die Kenntnis und die Beachtung der Brandschutzrichtlinien ist bei der Einbringung einer Verkabelungsanlage unabdingbar. Dabei geht es um die Vermeidung unzulässiger Brandlasten und die Durchführung der vorgeschriebenen Brandschottmaßnahmen bei der Planung und Installation der Kabelführung. Wir stellen die Durchführung von professionellen Brandschutzmaßnahmen innerhalb unserer Leistungen durch regelmäßige Schulungen und Produkttrainings unserer Fachmonteure und Projektleiter sicher. Standard-Brandschottungen werden von unserem eigenen Personal durchgeführt, bei umfangreicheren baulichen Brandschutzmaßnahmen und Gutachten arbeiten wir mit Brandschutzexperten zusammen. Unsere Leistungen im Überblick • Projektierung der erforderlichen Brandschutzmaßnahmen • Erstellung von Brandschutzgutachten • Abstimmung der Maßnahmen mit den Brandschutzbehörden • Einbringung von Brandschottungen für Kabelanlagen • Service und Wartung Beim Aufbau der Netzwerk-Verteilerräume und Racksysteme achten wir vor allem auf die Aspekte Betriebssicherheit und Funktionalität für eine effiziente Administration. Eine detaillierte und vorausschauende Planung spart Betriebskosten und erhöht die Ausfallsicherheit des gesamten Netzwerkes. Unsere Leistungen im Überblick • Planung und Aufbau von Netzwerk- und Server-Racksystemen • Ordnungs- und Kabelführungssysteme • Belüftung und Klimatisierung • Rack-Überwachungssysteme • Zutrittskontrollsysteme • KVM-Switching-Systeme • Unterbrechungsfreie Stromversorgung • Überspannungsschutz • Planung und Aufbau von Verteilerräumen und Rechenzentren Messtechnik spielt bei Netzwerkverkabelungen eine wichtige Rolle. Für uns zur Überprüfung unserer Installationen und zur Fehlerlokalisierung. Für Sie in Form von Abnahmemessungen mit Prüfprotokollen für jede einzelne Leitung als Sicherheit für eine korrekte und normgerechte Installation. Unsere Leistungen im Überblick • Messung und Protokollierung von Kategorie-5/6/6a/7/7a-Verkabelungen • LWL-OTDR- und Dämpfungsmessungen • Fehleranalyse und messtechnische Gutachten • Durchführung von Abnahmemessungen • Technische Projektabnahmen Wir projektieren, liefern und installieren USV-Anlagen in jeder Größenordnung - von der Absicherung einzelner Server und Workstations bis hin zur Versorgung großer Netzwerk- und Rechenzentren. Besonderen Wert legen wir dabei auf eine zweckgerichtete Auswahl der Systeme und eine detaillierte Anlagenberechnung, um hohe Wirkungsgrade zu erzielen und Überkapazitäten zu vermeiden. Ausfallsicherheit durch n+1-Redundanzen ist ein weiterer grundlegender Aspekt bei der Projektierung. Nicht zuletzt haben die Wahl der Betriebsumgebung und eine korrekte Auslegung einen erheblichen Einfluss auf die Lebensdauer der Anlage. Unsere Leistungen im Überblick • Projektierung und Berechnung von USV-Anlagen • Lieferung und Installation von Anlagen für einzelne Workstations und Server • Netzwerk-Zentral- und -Unterverteiler • Rechenzentren und Serverfarmen • USV-Management-Systeme • Alarmierungs- und Shutdown-Systeme • Service und Wartung der Anlagen Viele, meist schwer zu lokalisierende, Fehler in Netzwerk- und IT-Anlagen sind auf EMV-Probleme zurückzuführen. Elektromagnetische Störstrahlungen, unzulässige elektrische Potentiale, vagabundierende Ströme und gefährliche Überspannungen haben oft störende und zerstörende Wirkung. Durch eine Analyse der Anlagenstruktur, verbunden mit messtechnischen Verfahren, können die Ursachen meist gefunden und anschließend behoben werden. Überspannungen, die Anlagen und Geräte der IT stören und zerstören können mehrere Ursachen haben. Am naheliegensten ist das Blitz- geschehen in der näheren Gebäudeumgebung. Die elektromagnetischen Impulse des Blitzes induzieren in den Leiterschleifen der Anlagen gefährliche Störspannungen. Auch außerhalb des Gebäudes induzierte Störspannungen in Telekommunikations- und Energienetzen setzen sich in den internen Netzen fort. Hinzu kommt, dass die öffentlichen Netze auch im Normalbetrieb nie ganz frei von Störungen sind und eine Verschlechterung der Netzqualität durch die weitere Liberalisierung des Strommarktes zu befürchten ist. Aber auch die elektrischen und elektronischen Verbraucher der hausinternen Anlagen verursachen gefährliche Spannungsspitzen. Die landläufige Meinung, dass durch die Vorschaltung von USV-Anlagen auch bereits ein wirksamer Überspannungsschutz geleistet ist, hat häufig fatale Folgen. Denn nicht alle USV-Geräte filtern Überspannung heraus und zudem können auch über die Datenleitungen zerstörende Spannungsimpulse eindringen. Schützen Sie deshalb Ihre unternehmenswichtigen Systeme durch ein wirksames Überspannungsschutzkonzept. Wir helfen Ihnen dabei. Unsere Leistungen im Überblick • Risikoanalysen bei bestehenden Anlagen • Erstellung von Blitz- und Überspannungsschutzkonzepten • Beratung und Planung für Neubauten vor Baubeginn • Lieferung und Installation von Überspannungsschutzeinrichtungen • Energieseitige Schutzeinrichtungen für IT-Systeme • Datenseitige Schutzeinrichtungen für IT-Systeme • Service und Wartung Sternförmige Erdungskonzepte sind bei den heutigen Hochgeschwindigkeitsdatennetzen, die bereits bis 1000 MHz und höher ausgelegt werden, nicht mehr ausreichend. Denn die hohen Betriebsfrequenzen verursachen sehr hohe Impedanzen, die eine Ableitung von Störungen verhindern. Empfohlen wird heute ein möglichst eng vermaschtes Erdungskonzept, da hierdurch die Wirksamkeit einer geschirmten Netzwerkverkabelung wesentlich verbessert wird Unsere Leistungen im Überblick • Erstellung von Analysen und Gutachten • Planung und Projektierung von EMV-gerechten Erdungskonzepten für • Netzwerkverkabelungsanlagen • Installation von Neuanlagen • Beseitigung von vorhandenen Schwachstellen • Service und Wartung In der Stromversorgung der meisten Gebäude herrscht nach wie vor größtenteils die TN-C-S-Netzform vor. Das bedeutet die gemeinsame Führung von N- und PE-Leiter bis zur Stockwerksunterverteilung. Damit fließen die Neutralleiterströme zwangsweise über den Schutzleiter PE und damit über das gesamte Erdungssystem. Durch die Vernetzung der Computer mit einer geschirmten Verkabelung verteilen sich die "vagabundierenden" Ströme über die gesamte IT-Anlage und können zu erheblichen Störungen des gesamten Systems führen. Unsere Leistungen im Überblick • Wir beziehen diese Problematik in die Projektierung einer • Verkabelungsanlage mit ein, überprüfen die vorhandene Netzform • der Elektroinstallation und unterbreiten Vorschläge für zu • treffende Maßnahmen vor Inbetriebnahme des Netzwerkes • In extremen Fällen schalten wir spezialisierte Gutachter ein, die • unter Zuhilfenahme messtechnischer Analysen einen • Maßnahmenkatalog ausarbeiten Bei elektromagnetisch belasteten Standorten sollte einer Netzwerkinstallation immer eine Analyse über Art und Einwirkung potentieller Störquellen vorangehen. Gebäudeexterne Einflüsse, z.B. Sendestationen, Funkmasten, Radaranlagen, Hochspannungsleitung, aber auch gebäudeinterne Einflüsse wie z.B. leitungsgebundene Transienten und Oberschwingungen oder kritische Verbraucher können Netzwerkanlagen erheblich stören. Unsere Leistungen im Überblick • EMV-Analyse der externen und internen Umgebung • Je nach Anforderung Einbindung von Gutachtern • Erstellung eines Maßnahmenkatalogs • Erstellung von Entscheidungsgrundlagen Infrastrukturelle Sicherheitsmaßnahmen leisten einen wesentlichen Beitrag zur Ausfallsicherheit und Verfügbarkeit von IT-Systemen. Genauso wichtig als die Systeme selbst ist bei der Sicherheitsbetrachtung die Netzwerkinfrastruktur. Sind hier Versäumnisse zu verbuchen, können alle anderen teuren und notwendigen Maßnahmen ihre Wirksamkeit verlieren. Welche Gefahren lauern? • Blitz, statische Entladungen • Feuer, Kabelbrand, Schwelbrand • Unzulässige Temperaturen • Wasser, unzulässige Luftfeuchtigkeit • Staub, Verschmutzung • Umfeldfaktoren, z.B. elektromagnetische Störungen • Unbefugter Zutritt • Ausfall der Stromversorgung, Spannungsschwankung, • Über-/Unterspannung • Einbruch, Diebstahl, Spionage • Fehlbedienung, Manipulation, Sabotage, Vandalismus Bereits bei der Planung der Netzwerkverkabelung sind eine Reihe von Randbedingungen zu betrachten und in die Auswahl des Systems und in die Projektierung der Anlage mit einzubeziehen. • Aspekte der Abhörsicherheit • Wirksames Schirmungs- und Erdungskonzept • Blitz- und Überspannungsschutz • Elektromagnetische Umfeldfaktoren • Netzform der Elektroinstallation • Brandschutz und Funktionserhalt • Kabelführungswege und -System Ein wesentlicher Bestandteil der Sicherheitsmaßnahmen ist der Aufbau von Redundanzen in allen für den Betrieb notwendigen Komponenten der Netzwerkinfrastruktur. Hierzu zählen alle Anlagen und Geräte des passiven und aktiven Netzwerks. Designregeln • Primär- und Sekundärbereich: Aufbau eines redundanten LWL-Backbones. Jeder Etagenverteiler ist über mindestens 2 • physikalisch von einander getrennten Steigbereiche an den Gebäudeverteiler angeschlossen. • Bei hohen Anforderungen: Schaffung von Redundanzen im Tertiärbereich. Jede Etage verfügt innerhalb eines Radius • von 90 m über 2 Etagenverteiler. Die Endgeräteanschlussdosen pro Raum werden abwechselnd von EV1 und EV2 gespeist. • Jeder Raum erhält mindestens einen Anschlusspunkt von jedem Etagenverteiler. Bei Ausfall eines Verteilers, z.B. • durch Schwelbrand oder Wassereinwirkung, ist in jedem Raum ein Notbetrieb über den verbleibenden Verteiler möglich • Die Tertiärverkabelung muss so dimensioniert werden, dass Reserven vorhanden sind. • Jeder Verteilerschrank erhält mindestens 2 getrennte 230V-Stromkreise. • Redundanzkonzept bei der unterbrechungsfreien Stromversorgungsanlage. • Die aktiven Netzwerkkomponenten müssen für redundanten Backboneanschluss ausgelegt sein und Ersatzgeräte müssen • vorhanden sein Die Racksysteme beherbergen immer zentrale Komponenten für den Netzwerk- und IT-Betrieb. Um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten, sollten sie daher in Abstimmung auf die funktionellen Anforderungen nachfolgende Ausstattungsmerkmale aufweisen: • USV-Anlage mit Überwachungs- und Managementfunktionen • Innenbeleuchtung und Notbeleuchtung über USV • Belüftung und Klimatisierung • Temperatur-, Rauch-und Brandüberwachungseinrichtung • Wasser- und Feuchtigkeitsüberwachungseinrichtung • Einbindung in ein Zutrittskontrollsystem • Einbruchmeldeanlage Wir planen und realisieren sämtliche Maßnahmen zur infrastrukturellen Sicherheit. Spezielle Leistungen im Rahmen der Ausstattung von Rechenzentren, wie beispielsweise die Installation von Klimaanlagen oder Doppelböden, werden dabei von uns in Generalunternehmerschaft abgewickelt. Unsere Leistungen im Überblick • Erstellung von Anforderungs- und Maßnahmenkatalogen • Planung und Projektierung von Rechenzentren • Raumplanung und Einrichtungsplanung • Komplette Realisierung als Generalauftragnehmer Eine übersichtliche Dokumentation gehört bei uns zum täglichen Handwerkszeug. Detaillierte Ausführungspläne sind unentbehrlich für einen reibungslosen Projektablauf und sorgen dafür, dass alle Beteiligten während der Installationsphase den Überblick behalten. Nach der Fertigstellung ist die Projektdokumentation eine hilfreiche Arbeitsunterlage für die tägliche Betriebs- und Administrationspraxis. Gerade im Bereich der "passiven" Infrastruktur wird das Thema Service und Wartung häufig vernachlässigt. Aber gerade hier erleichtert eine regelmäßige Wartung oft die tägliche Administrationsarbeit, erhöht die Betriebssicherheit und verlängert die Lebensdauer der Anlagen. Und im Ernstfall, wenn doch mal der berühmte Bagger ein Kabel durchtrennt, ist schnelle Abhilfe viel wert. Welche Gefahren lauern? • Kabelbruch im LWL-Backbone • Stromausfall im Verteilerschrank • Verteilerüberhitzung wegen Lüfter-/Klimaausfall • Patch-/Anschlusskabel defekt, kein Ersatz im Haus • Verschmutzung der Anschlüsse Die Lösung: Im Bereich Netzwerkverkabelung bieten wir "Stand-by"-Verträge an. Gegen eine geringe Servicegebühr sichern Sie sich einen schnellen Vorort-Service mit einer definierten Reaktionszeit. Die bei Ihnen eingesetzten Komponenten und Materialien halten wir auf Lager. Service-Leistungen: • Vor-Ort-Service innerhalb einer definierten Reaktionszeit • Lagerhaltung der eingesetzten Komponenten • Jährliche Wartung • Durchführung von Stichprobenmessungen • Wechseln von Lüfter-Filtermatten • Reinigungsarbeiten an Verteilerracks • Reinigungsarbeiten an LWL-Anlagen • Erneuerung beschädigter Beschriftungen • Kontrolle und Ausbesserung von Brandschottungen • Funktionsprüfung des Potentialausgleichs Unternehmen stehen immer mehr unter Druck, die Kosten für Netzwerk Equipment und IT Personal zu reduzieren. Andererseits müssen sie Schritt halten mit den Anforderungen durch die User. Dies bedeutet, dass Organisationen anpassbare, intelligente Netzwerke für Sicherheit, Mobilität und Sprach-Video-Daten-Konvergenz benötigen. Auf den folgenden Seiten "Switching", "Routing", Wireless LAN" finden Sie eine kleine Übersicht über Aktive Komponenten die bei der Implementierung in das vorhandene Netzwerk eine wichtige Rolle spielen. Um die Flexibilität Ihrer Netzwerkstruktur zu garantieren werden heute hohe Anforderungen an LAN-Switch-Systeme gestellt. Um zukünftig neue Dienste im Netzwerk bereitstellen zu können, sollten Sie bei der Wahl der richtigen Netzwerk Komponenten folgende Punkte beachten: • Hochverfügbarkeit, Fehlertolerantes und redundantes Design • Höchstes Integrationsniveau • Bei laufenden Betrieb austauschbare Komponenten (Hot Swap) • Kostenlose Lebenslange Garantie (*Hersteller abhängig) • Kontrollfunktionen und effizientes Management • Skalierbar- und Erweiterbarkeit der Infrastruktur (10 Gigabit Ethernet) • Backplaneleistung, Durchsatzraten und schnelle Antwortzeiten • Sicherheit, User Authentifizierung schon am Switch, damit der User ohne Berechtigung gar nicht erst ins Netzwerk kommt Neue Technologien und Funktionen integrieren wie: • Wireless-LAN Anwendungen • Ankopplung an bestehende TK-Anlagen • Migration zur IP-Telefonie (VOIP, Voice over IP) • Inline Power für IP-Telefone und Wireless Access Points • VLAN (Virtuelles LAN) • Layer 2,3,4 Funktionen (Routingfunktionen) • Bandbreitenmanagement (Quality of Service) und Richtlinienmanagement (Policies) • Migration von Ethernet auf Fast Ethernet, Gigabit und 10 Gigabit Um die Investitions- und Verwaltungskosten senken zu können, sind die oben aufgeführten Punkte eine kleine Richtlinie für die Entscheidung und Planung Ihrer Netzwerkstruktur. Über das Internet werden mittlerweile wesentlich mehr Applikationen als nur Daten und Informationen ausgetauscht. Diese Applikationen (VOIP, Videostreaming, E-Learning etc.) sollen dann nicht nur im Firmen internen LAN verfügbar sein, sondern müssen für Außendienstmitarbeiter, Teleworker (Homeoffice) und Filialen weltweit durch raschen und sicheren (VPN) Zugriff zur Verfügung stehen. Deren Nutzung erfolgt über Internetgestützte WAN Verbindungen die über fortschrittliche, durchsatzstarke und kostengünstige Übertragungstechniken wie ISDN, xDSL, E1 oder E3 zur Verfügung gestellt werden. Um den Anforderungen an den Datenverkehr gerecht zu werden, müssen auch an die Router immer höhere Anforderungen in Geschwindigkeit, Leistung und Kapazität gestellt werden. Wireless LANs (WLAN) kommunizieren wie konventionelle PC-Netzwerke nur über Funk. Ein WLAN erzielt ohne zusätzliche Antennen eine Reichweite zwischen 20 und 50 Metern. Bei Einsatz von zusätzlichen Antennen kann hier eine viel größere Reichweite erzielt werden um zum Beispiel zwischen 2 Gebäuden eine Funkverbindung herzustellen (Punkt zu Punkt Verbindung). Auch in Office Anwendungen kann die Reichweite durch Access Points (APs) erhöht werden. Man spricht hier von ROAMING, wobei sich die einzelnen Funkzellen der APs überlappen d.h. ein User kann sich von einem Sendebereich des einen APs zum nächsten bewegen ohne die Netzwerkverbindung zu verlieren. Bei einer Frequenz von 2,4 Gigahertz können bis zu 11 MBit/s (IEEE 802.11b Standard) übertragen werden (Standard DSL Verbindung ca. 0,77 MBit/s). Mittlerweile sind durch die Freigabe des Frequenzbereichs von 5 Gigahertz (Deutschland) Übertragungsraten von bis zu 54 MBit/s (IEEE 802.11a Standard) möglich. Die Vorteile liegen ganz klar darin, dass keine zusätzliche Verkabelung installiert werden muss. In vielen Fällen kann eine Neu Verkabelung auch sehr kostspielig werden. Große Probleme machen hier Denkmalgeschütze Gebäude (Museen, Universitäten, Behörden etc.) wo meist bauliche Veränderungen unmöglich sind Anwendungen: • Konferenz und Seminarräume • Verlagerung von Arbeitsplätzen ohne hohen Administrativen Aufwand • Lager und Logistikbereich • Hotels, Flughäfen, Kongresszentren, Messehallen (Hotspots) Netzwerk Management ist ein viel weiteres Gebiet, als allgemein angenommen wird. Vor allem ist es ein Prozess und kein Produkt, das man kaufen kann. Viel zu oft wird teure Netzwerk Management Software gekauft, in dem Irrglauben, dass die Software das Management übernimmt und dadurch Personal eingespart werden kann. Dabei kann sie jedoch bestenfalls unterstützen und Routinearbeiten abnehmen, erfordert aber ihrerseits teils aufwändige Pflege und entsprechend geschultes Personal. Wir können Ihnen helfen, Ihr Netzwerk im Griff zu behalten - oder überhaupt erst in den Griff zu bekommen. Mit einfachen Maßnahmen, die kein Vermögen kosten und sich in der Praxis bestens bewährt haben. Grundsätzlich sind wir der Auffassung, dass ein Service- und Wartungsvertrag eine sorgfältige Planung der Ausfallsicherheit nicht ersetzen kann. Selbst bei sehr kurzen Reaktionszeiten von 2 oder 4 Stunden muss in der Realität mit mindestens 6 bis 8 Stunden Ausfallzeit gerechnet werden. Für die wenigsten Unternehmen ist dies heute akzeptabel, da die Kosten für die damit verbundenen Produktionsausfälle immens sind. Unsere Vorgehensweise beim Abschluss von Serviceverträgen ist deswegen folgende: an erster Stelle steht die Überprüfung der vorhandenen Installation auf Ausfallsicherheit. Werden dabei Mängel aufgedeckt, sollten diese möglichst schnell behoben werden. Erst im zweiten Schritt folgt die Aufstellung eines den Anforderungen angepassten Servicekonzepts. Die Qualität des Netzwerks wird dadurch wesentlich erhöht und es lassen sich obendrein eine Menge an Kosten sparen. Das Bkom-Servicekonzept > Bausteine unseres Servicekonzepts > Standby-Verträge > Hardware-Ersatz > Vorbeugende Wartung > Full Service Bausteine unseres Servicekonzepts Es reicht nicht aus, beim Netzwerk-Servicevertrag nur die aktiven Netzwerkkomponenten einzubeziehen. Um ein umfassendes Servicekonzept mit einer hohen Betriebssicherheit zu erhalten, müssen folgende Komponenten und Anlagen integriert sein: ? Aktive LAN-Komponenten ? Remote-Access, Internetzugang, WAN-Anbindungen ? Stromversorgung, USV-Anlagen ? Überspannungsschutzsysteme ? Netzwerkverkabelungsanlage ? Komponenten der infrastrukturellen Sicherheit ? Anlagendokumentationen > Zurück Standby-Verträge Serviceverträge für die aktiven Netzwerkkomponenten sind meist sehr teuer. Baut man zusätzlich redundante Systeme für eine höhere Ausfallsicherheit auf, würde das bedeuten, dass sich auch die Servicekosten entsprechend erhöhen. Andererseits stellt sich die Frage, ob umfangreiche Full-Service-Verträge überhaupt benötigt werden, wenn das System sowieso redundant ausgelegt ist. In vielen Fällen ist es ausreichend, wenn ein ausfallsicheres Netz installiert ist, das Restrisiko über einen Basis-Service abzusichern. Bei uns heißt die Basis-Absicherung "Standby-Vertrag". Wie der Name schon ausdrückt heißt das, wir sind für Sie da, wenn Sie uns brauchen und bis auf eine geringe Standby-Gebühr fallen Kosten nur an, wenn Sie uns wirklich brauchen. ? Kostenlose Hotline ? Definierte Vorort-Reaktionszeit für Servicetechniker ? Definierte Bereitschaftszeiten ? Aktualisierung der Dokumentation ? Serviceeinsätze werden nach Aufwand berechnet ? Materialverbrauch wird nach Aufwand berechnet > Zurück Hardware-Ersatz Ein Hardwareersatz-Vertrag ist nicht immer sinnvoll. Manche Hersteller bieten bereits beim Erwerb der Komponenten eine lebenslange Garantie mit Vorabaustausch zum nächsten Arbeitstag. Bei Desktop-Switches ist bei fast allen namhaften Herstellern eine Lifetime-Warranty inbegriffen. Ist dies nicht der Fall und man hat redundante Systeme in Betrieb, muss geprüft werden, innerhalb welcher Zeit bei Ausfall eines Systems die Vollredundanz wiederhergestellt sein soll. Weiterhin ist zu überlegen, inwieweit die Vorhaltung von gewissen Erstzteilen und -komponenten im eigenen Haus sinnvoll ist. Ist keine Ausfallsicherheit vorhanden, muss eine schneller Hardwareersatz gesichert werden. Sollen bei Ausfall bzw. Defekt von Geräten keine zusätzlichen und unkalkulierbaren Kosten entstehen, kann dies über entsprechende Verträge abgesichert werden. Wir beraten Sie gerne und prüfen gemeinsam mit Ihnen, welche Art von Hardware-Ersatz notwendig, sinnvoll und wirtschaftlich für Sie ist. > Zurück Vorbeugende Wartung Ein wesentlicher Bestandteil eines Servicevertrages sollte eine regelmäßige vorbeugende Wartung sein. Dies verhindert Systemabstürze und Totalausfälle sehr wirksam, da Verschleißteile ausgetauscht werden können bevor sie zum Fehlerfall führen und die Spuren der Umwelt- und Umgebungseinflüsse beseitigt werden bevor sie Materialien, Geräte und Systeme beschädigen. Unsere vorbeugende Wartung erstreckt sich über alle Anlagen der Netzwerkinfrastruktur. Angefangen bei der Analyse der Systemparameter der aktiven Netzwerkkomponenten bis hin zur Überprüfung der Wirksamkeit von Überspannungsschutz- und Potentialausgleichsanlagen. Das Gesamtsystem besteht aus vielen einzelnen Bausteinen und nur durch die fehlerfreie Funktion aller Einzelteile erhält man einen sicheren Betrieb des Gesamtsystems. Lassen Sie sich beraten! Anhand umfangreicher Checklisten durchleuchten wir Ihre Netzwerkstruktur und unterbreiten Ihnen anschließend einen Vorschlag für ein wirksames und effektives Wartungskonzept. > Zurück Full Service Beim Full-Service-Vertrag sind sämtliche Ersatzteile und -komponenten, sowie alle Dienstleistungen enthalten. Der Vorteil liegt darin, dass keine unerwarteten Kosten im Nachhinein das Budget belasten können und die Kosten für Reparaturen und Serviceeinsätze kalkulierbar werden. Man muss jedoch auch bedenken, dass solche Verträge immer nur den natürlichen Verschleiß, nicht aber Ausfälle aufgrund von Fremdeinwirkungen abdecken. Leistungen des Full-Service-Vertrages ? Kostenlose Hotline ? Definierte Vorort-Reaktionszeit für Servicetechniker ? Die Reaktionszeit gilt auch für Nicht-Service-Einsätze ? Definierte Bereitschaftszeiten ? Jährliche vorbeugende Wartung ? Aktualisierung der Dokumentation ? Serviceeinsätze kostenlos ? Ersatzkomponenten kostenlos In der heutigen Zeit sind PC Systeme im Büro- sowie im privaten Alltag nicht mehr wegzudenken. Durch das Zusammenwachsen verschiedener Bereiche (EDV, Telekommunikaton, Video) sowie die gestiegenen Anforderungen an gesetzlichen Vorschriften, Verfügbarkeit, Sicherheit und Mobilität der Mitarbeiter entsteht eine Komplexität, die nur noch von Fachkräften administriert werden kann. Zudem hat in jedem Unternehmen die EDV eine Relevanz, bei der der Ausfall eines Systems die Produktivität des betroffenen Mitarbeiters bzw. des gesamten Unternehmens bis zum totalen Stillstand beeinträchtigt. Um so wichtiger ist der Einsatz zuverlässiger Produkte, Sicherungssysteme und Backup-Lösungen, die Ihre Bedürfnisse über einen angemessenen Zeitraum erfüllen können, sowie ein kompetenter Partner, der Sie bei der Planung, Implementierung und dessen Betrieb zur Seite steht. Unsere Leistungen im Überblick: • Bedarfsanalyse, Produkt- und/oder Tarifberatung • Lieferung von Server- und PC- Hardware, Peripheriegeräten • (z.B. Drucker, Scanner, Monitore), Betriebssystemen und Software • Aufbau neuer Hardware oder Integration in vorhandene Netzwerke • Anbindung von Heimarbeitsplätzen oder Zweigstellen • Softwareinstallationen und deren Wartung • Benutzer- und Zugriffverwaltung, Berechtigungsvergaben • Implementierung von Datensicherungssystemen • Integration von Datenschutzlösungen gegen Datenklau oder • Manipulation von außerhalb und innerhalb des Netzwerkes • Fehleranalyse und -beseitigung an Hard- und Software • Dokumentation der Einrichtung Diese Rubrik ist für unsere technisch interessierten Leser gedacht. Wir werden an dieser Stelle nach und nach eine Reihe an Informationen rund um unser Leistungsspektrum zusammenstellen. Im Forum haben Sie auch die Möglichkeit, uns Fragen zu stellen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Schmökern und hoffen, dass wir Ihnen weiterhelfen können. Um für unsere Lösungen eine optimale Produktauswahl treffen zu können, führen wir sehr umfangreiche Marktanalysen durch. Dabei entstehen auch detaillierte Produkttests, deren Ergebnisse wir Ihnen hier zur Verfügung stellen. Wir freuen uns, dass Sie sich für unsere Tests interessieren. Sollten nach dem Studium der Testberichte noch Fragen offen geblieben sein, dann zögern Sie bitte nicht, uns anzusprechen. Wir würden uns auch sehr über ein Feedback von Ihnen freuen. > Praxistest Class E Praxistest Class E > Kurzbericht zum Praxistest > Download des Gesamtberichts, von Messergebnissen und Auswahltools Kurzbericht zum Praxistest 1. EINLEITUNG Der im folgenden beschriebene Test soll Anwendern, Installationsunternehmen und Planern gleichermaßen die Beurteilung der einzusetzenden Komponenten erleichtern und eine Hilfestellung geben, um eine praxis- und anforderungsgerechte Systemauswahl treffen zu können. Getestet wurden Verkabelungskomponenten und –Systeme der Klasse E / Kategorie 6 nach den Gesichtspunkten elektrische/technische Eigenschaften, Installations- und Betriebspraxis sowie Preis, Leistung und Wirtschaftlichkeit. Das Ziel war, die am deutschen Markt etablierten Verkabelungssysteme hinsichtlich ihrer Qualität und Funktionalität aus der Sicht der Installations- und Betriebspraxis zu vergleichen. Eine Übersicht über die getesteten Systeme und Hersteller findet sich in Abbildung 1. Es wurden insgesamt 20 Anschlusssysteme getestet, wobei sich 4 Hersteller gegen eine Veröffentlichung ihrer Ergebnisse ausgesprochen haben und somit in diesem Bericht nicht erscheinen. Hierunter befand sich auch ein System das unsere messtechnische Überprüfung nicht in allen Punkten bestanden hatte. Dies ist ein zusammengefasster Testbericht. 2. KLASSE-E-MESSUNG MIT "HANDHELD-TESTERN" Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass es sich hier um einen „Praxistest“ handelt. Im Unterschied zur Laboruntersuchung, bei der möglichst „ideale“ Verhältnisse geschaffen werden, geht der Test von „realen“ Praxis-Bedingungen aus. Besonders auf messtechnische Betrachtungen hat dies nicht unerhebliche Auswirkungen. Man erhält jedoch Messergebnisse, die in der Praxis bei fachgerechter Verarbeitung erreicht werden und die somit nicht nur ein praxisnahes Auswahlkriterium darstellen, sondern auch zur Beurteilung von Abnahmemessungen herangezogen werden können. Zum Testaufbau: von jedem Verkabelungssystem, bestehend aus Patchfeld, 600-MHz-Kabel und Anschlussdose, wurden 12 Übertragungsstrecken aufgebaut. Ein 600-MHz-Kabel wurde gewählt, da dies mittlerweile die gängige Praxis für ein Klasse-E-System ist. Man schafft sich zusätzliche Reserven in Richtung Klasse-F und die Preisunterschiede zu einem 300-MHz-Kabel sind marginal. Die Länge der Strecken wurde dabei folgendermaßen gewählt: 4 Strecken im kurzen Bereich mit 12, 14, 16 und 18 m, 4 Strecken im mittleren Bereich mit 35, 40, 45 und 50 m und 4 Strecken im langen Bereich mit 79, 80, 89 und 90 m. Die Anschlussdosen wurden in handelsübliche Installationskanäle fest eingebaut, die Patchfelder in einen 19“-Schrank installiert und die Kabelbäume im Schrank fest ausgebunden. Das Installationskabel wurde mit mehreren Biegungen innerhalb des zulässigen Biegeradius verlegt. Die Anschlussarbeiten wurden von 2 Testpersonen bei immer gleicher Konstellation (je 6 Strecken pro Person) unter Zeitdruck durchgeführt. Die benötigten Verarbeitungszeiten wurden protokolliert. Jedem Test ging eine Systemeinweisung durch den Hersteller (bis auf wenige Ausnahmen) und ein ausgiebiges Training der Testpersonen voraus. Danach wurden Klasse-E-Prüfmessungen mit 4 unterschiedlichen handelsüblichen Handheld-Testern durchgeführt. Es waren dies die Geräte „Omniscanner 2“ und „DSP 4300“ der Firma Fluke, der „Wirescope 350“ von Agilent und der „Lantek 7“ des Herstellers Ideal Industries. Eine detaillierte Darstellung der erhaltenen Ergebnisse findet sich im Gesamtbericht. An dieser Stelle beschränken wir uns auf die Darstellung der Messergebnisse mit dem „Omniscanner 2“, da dieses Messgerät aufgrund der Anschlusstechnik und der Messgenauigkeit unseres Erachtens sehr realistische Ergebnisse zeigt. Die zwei wichtigsten Parameter für die Beurteilung der Qualität einer Verkabelungsstrecke sind die Nebensprechdämpfung (NEXT) und die Rückflussdämpfung (RL), wobei die Grenzen des NEXT-Verhaltens im wesentlichen von der Anschlusstechnik bestimmt werden und das RL-Verhalten stark von den Kabelparametern geprägt wird. Beide Größen werden natürlich auch von der Verarbeitungsqualität bei der Installation beeinflusst. Somit stellt das Ergebnis der messtechnischen Untersuchung eine Aussage darüber dar, mit welchem System welche Streckenqualitäten bei normalen Installationsbedingungen erzielt werden können. Die NEXT-Messung überprüft das Übersprechverhalten jeweils eines Adernpaares auf ein anderes über den gesamten Frequenzbereich von 0 bis 250 MHz. Bei einer 4paarigen Klasse-E-Übertragungsstrecke erhält man 6 Messkurven, da es insgesamt 6 Paarkombinationen gibt. Abb. 2 zeigt den typischen NEXT-Verlauf einer Klasse-E-Strecke. Die schwarze Kurve stellt die Grenzwertkurve nach EN 50173 Klasse E dar. Die NEXT-Werte aller Paarkombinationen einer Strecke müssen darüber liegen. Je höher die Übersprechdämpfung, desto höher ist die Reserve gegenüber der Mindestanforderung. Abb. 2: NEXT-Messung der 6 möglichen Paarkombis Man erkennt, dass sich die verschiedenen Paarkombinationen sehr unterschiedlich verhalten. Das liegt an dem unterschiedlichen Abstand der RJ45-Stecker-PINs der jeweils betrachteten Paarkombinationen zueinander. Am kritischsten ist die Kombination der Paare 3/6-4/5. Da hier die PINs sehr nahe bei einander liegen, ist das Übersprechen bei dieser Kombination in der Regel am größten und damit die Übersprechdämpfung am kleinsten. Um die Qualität einer installierten Strecke zu beurteilen, würde es nun ausreichen, nur die schlechteste Paarkombination zu betrachten, da alle anderen ja in der Regel bessere Werte erzielen. Da die verschiedenen Systeme jedoch etwas unterschiedlich reagieren und auch die Art und Weise der Anschlusstechnik und -arbeiten eine Rolle spielen, wird in der Praxis immer der schlechteste Wert überhaupt, egal von welcher Paarkombination, zur Beurteilung herangezogen. Will man die Qualität eines Anschlusssystems beurteilen bzw. mehrere Systeme vergleichen, reicht es nicht aus, nur eine einzelne Strecke zu betrachten. Gerade bei kurzen Strecken reagieren die Systeme sehr unterschiedlich. Außerdem spielt natürlich der Faktor Mensch nach wie vor eine große Rolle. Mit dem eingangs beschriebenen Testverfahren werden die wichtigsten Einflussfaktoren berücksichtigt. In Abb. 3 ist der NEXT-Verlauf von 3 Anschlusssystemen unterschiedlicher Hersteller über den gesamten Frequenzbereich bis 250 MHz dargestellt. Es wurde für jeden gemessenen Frequenzpunkt jeweils die schlechteste Paarkombination aus der nahen und fernen Anschlussseite ausgewertet und der Durchschnitt über alle 12 aufgebauten Strecken gebildet. Abb. 3: NEXT-Durchschnitt über 12 Strecken Alle 3 Systeme übertreffen klar die Anforderungen nach Klasse-E. Man sieht aber, dass sich die Systeme sehr unterschiedlich verhalten. Während die Systeme A und B über den gesamten Frequenzbereich in etwa eine kontinuierliche NEXT-Reserve aufweisen, wobei System B nahezu die doppelte Reserve besitzt, glänzt System C bei niedrigeren Frequenzen noch mit sehr guten Reserven, fällt jedoch im höheren Frequenzbereich sehr stark ab. Für die Gegenüberstellung aller getesteten Systeme ist die obige Art der Darstellung etwas unübersichtlich. Deswegen wurde dafür eine nochmals verkürzte Balkendiagramm-Darstellung gewählt, wie sie in Abb. 4 zu sehen ist. Hier wurden nur noch die überhaupt schlechtesten Werte für die NEXT- bzw. RL-Reserve unabhängig von Frequenz und Paarkombination zur Bewertung herangezogen. Dies ist auch die gängige Praxis bei der Dokumentation von Abnahmemessungen. Das Diagramm zeigt die Durchschnittswerte der NEXT-Reserve über alle Längen (Permanent Link). Betrachtet wurden hier die Systeme der einzelnen Hersteller, also die Anschlusskomponenten in Kombination mit dem vom Hersteller angebotenen Datenkabel. Hersteller, die nur Anschlusskomponenten oder nur Datenkabel anbieten, wurden in Verbindung mit marktüblichen Komponenten getestet. Siehe hierzu die Auflistung in der Tabelle aus Abb. 1, aus der auch die verwendeten Kurzbezeichnungen für die getesteten Systeme zu entnehmen sind. Bei den Systemen im linken Abschnitt der Diagramme handelt es sich um sog. „Kompaktsysteme“, d.h. alle RJ-45-Anschlussbuchsen der Dosen und Patchfelder sind in einem Gehäuse und auf einer gemeinsamen Anschlussplatine untergebracht. Im mittleren Abschnitt finden sich die „Modul-Systeme“, was bedeutet, dass sich jeder einzelne RJ-45-Anschluss in Patchfeld und Dose in einem eigenen geschirmten Gehäuse befindet und somit auch einzeln austauschbar ist. Eine Sonderstellung nimmt hier das AMP CO-Plus-System von Tyco ein. Dieses bietet austauschbare Moduleinsätze für verschiedene Dienste, womit auch auf einfache Weise Cable-Sharing realisiert werden kann. Bei dem System im rechten Abschnitt handelt es sich um ein ungeschirmtes System. Abb. 4a: Durchschnittliche NEXT-Reserven Abb. 4b: Durchschnittliche RL-Reserven Betrachten wir zunächst die NEXT-Reserven aus Diagramm A. Diese sind kennzeichnend für die Qualität der Anschlusskomponenten und damit auch das entscheidendere Auswahlkriterium. Das Datenkabel hat auf die NEXT-Werte des Systems nur einen geringen Einfluss. Man erkennt unschwer, dass die Systeme teilweise gravierende Unterschiede aufweisen. Bemerkenswert ist auch, dass die Kompaktsysteme nicht generell schlechtere Werte erreichen als Modulsysteme, wie oft behauptet wird. Bezieht man in die Betrachtung noch die Werte für die RL-Reserven mit ein, so stellt man fest, dass sich die Ergebnisse zum Teil entgegengesetzt verhalten. Systeme, die mit NEXT-Reserven glänzen, fallen in der RL-Reserve zurück und umgekehrt. Die Systemauswahl fällt damit zunächst nicht unbedingt leichter. Weitere Untersuchungen und ein speziell entwickeltes Auswahlverfahren geben hier jedoch zusätzliche Hilfestellung. Generell kann man sagen, dass bei einem System mit 4-5 dB RL-Reserve das Augenmerk mehr auf die NEXT-Reserve fallen sollte. Zudem ist beim RL der Einfluss des Kabels höher, so dass mit der richtigen Wahl des Datenkabels hier noch Verbesserungen bei dem ein oder anderen System möglich sind. Weitere für die Auswahl nützliche messtechnische Auswertungen, wie z.B. die Aufschlüsselung nach den 3 Längenbereichen oder Channel-Messungen, und auch die Ergebnisse von Tests der Anschlusskomponenten mit einem einheitlichen Datenkabel, können dem Gesamtbericht entnommen werden. An dieser Stelle möchten wir noch darauf hinweisen, dass die hier dargestellten messtechnischen Untersuchungen als ein Kriterium für die Systemauswahl zu verstehen sind. Alle hier aufgeführten Komponenten erfüllen und übertreffen sogar ganz klar die Anforderungen nach EN-50173 Klasse E und sind für den praktischen Einsatz geeignet. Für die tägliche Betriebs- und Installationspraxis sollten deswegen eine ganze Reihe weiterer Auswahlkriterien, wie im folgenden beschrieben, beachtet werden. 3. INSTALLATIONS- UND BETRIEBSPRAXIS Im Rahmen des Praxistests wurden die Systeme auf eine umfangreiche Reihe von Kriterien hin überprüft, die für die Installationspraxis und für den späteren Betrieb beim Anwender eine wichtige Rolle spielen. In Abb. 5 ist eine Tabelle gezeigt, die eine zusammenfassende Bewertung wiedergibt. Auf den Teil „Installationspraxis“ soll hier nicht detailliert eingegangen werden. Interessenten finden in unserem Gesamtbericht dazu nähere Informationen. Lediglich zum Thema Installationssysteme (Einbaukanäle, Unterflurtanks, Schalterprogramme) ein paar Worte, da dies für die Komponentenwahl aus Anwendersicht bereits wichtig ist. Prinzipiell sollte man annehmen, dass eine Datenanschlussdose so konzipiert ist, damit sie in jede Art von Installationssystem hinein passt. Jedoch gibt es in der Praxis eine derart große Anzahl verschiedenartiger Systeme, so dass dies nur mit sehr viel Aufwand und der Entwicklung entsprechender Zusatzkomponenten realisiert werden kann. Gegenstand unserer Untersuchung war hier die Integrierbarkeit der Anschlussdosen in gängige Installationssysteme nach den Gesichtspunkten Passgenauigkeit, Funktionalität und optisches Erscheinungsbild. Hierbei wurde auch eine elektronische Auswahlmatrix erstellt, die kostenlos von uns bezogen werden kann. Abb. 5: Installations- und Betriebseigenschaften Im Teil „Funktionseigenschaften“ wurden als erstes die Komponenten in puncto Materialeigenschaften und Verarbeitungsqualität in Augenschein genommen. Dabei wurde vor allem auf Stabilität und das Vorhandensein bruchgefährdeter Teile begutachtet. Weiterhin wurden die Systeme auf die Ausführung von „Schirmung und Potentialausgleich“ hin untersucht. Dabei standen die Gesichtspunkte Schirmkontaktierung und Gehäuseausführung im Vordergrund. Hier wurden zum Teil erhebliche Mängel festgestellt. Z.B. keine 360°-Umschließung der Kontaktierung oder auch kein rundum geschlossenes Metallgehäuse. Unter „Anordnung der Kontakte“ wurde überprüft, ob die Kontaktstifte des RJ-45-Steckers oben (+) oder unten (-) sitzen. Unseres Erachtens ist die Anordnung oben vorteilhafter, da dadurch einerseits Staubablagerungen vermindert werden und außerdem durch das meist nach unten hängende Anschluss-/Patchkabel der Druck auf die Kontakte positiv ist. Die Länge der „Aufhebung der Verdrillung“ der Adernpaare beim Anschluss an Dose oder Patchfeld hat einen entscheidenden Einfluss auf das NEXT-Verhalten und muss möglichst kurz gehalten werden. In der Tabelle bedeutet (o) dass die zulässigen Werte eingehalten und (+) dass diese wesentlich unterschritten werden. Hier zeigt sich, dass die Kompaktsysteme, obwohl oft anders behauptet, dabei keinen Nachteil haben, eine gewissenhafte Anschlussarbeit vorausgesetzt. Der Teil „Betriebspraxis“ will vor allem dem Anwender eine zusätzliche Auswahlhilfe an die Hand geben. Wer schon mal mit einem weissen Taschentuch über eine, längere Zeit nicht mehr gewischte, Fensterbank gestrichen ist ahnt, welche Art von Staub- und Partikelfilm sich im Laufe der Zeit auf den Kontakten einer Anschlussdose ablagern kann. Da die Ablagerungen zu Kontaktproblemen und damit häufig zu sporadischen Ausfällen führen, sollte man dem Punkt „Staubschutzvorrichtung“ durchaus etwas Aufmerksamkeit widmen. Wenn überhaupt vorhanden, sind diese nämlich oft vom „Handling“ her eine reine Zumutung. Aber es gibt auch gute Lösungen, wie die Tabelle zeigt. Auch was die Möglichkeiten für die „Beschriftung“ angeht, sind oft Ärgernisse vorprogrammiert. Größe, Beschädigungsanfälligkeit bei der De- und Remontage und die Sicherung gegen Verlieren wurden hier abgeprüft. Sehr häufig sind beispielsweise die Befestigungsschrauben hinter dem Beschriftungsfenster angebracht. Dies führt dazu, dass bei jedem Öffnen des Installationskanals das Fenster abmontiert werden muss und häufig geht es dann zu Bruch oder die Beschriftung geht verloren. Unter „Bedienungsfreundlichkeit“ wurde geprüft, wie gut das Stecken von Patch- oder Anschlusskabeln von der Hand geht. Oft ist die Staubschutzklappe im Weg, Verriegelungsclip und Stecker lassen sich nur schwer greifen oder der Stecker verhakt in der Buchse. Und auch hier konnten wir feststellen, dass sich die angebotenen Lösungen von „perfekt“ bis „na ja!“ in etwa die Waage halten. Der Vollständigkeit halber ist noch die Mindestanzahl der Steckzyklen bewertet worden. Diese ist zwar in der Norm vorgeschrieben und für ein normales Leben einer Netzwerkverkabelung auch ausreichend, aber es gibt auch Systeme, die das vorgeschriebene Maß weitaus übertreffen (laut Datenblatt) und das bürgt durchaus für Qualität. Zu guter letzt wollen wir in diesem Kapitel noch kurz auf das Thema „Systemgarantie“ eingehen. Wir haben versucht, ohne Hinzuziehung eines Rechtsspezialisten, die Garantievereinbarungen der verschiedenen Hersteller auf Tücken und Stolpersteine hin abzuklopfen. Ohne ein Urteil über den tatsächlichen Wertgehalt eines solchen Dokumentes fällen zu wollen, sei an dieser Stelle doch angemerkt, dass die Inhalte sehr unterschiedlich sind. Es wird z.B. gerne die Garantiesumme auf einen festen (eher geringen) Betrag begrenzt, jährliche kostenpflichtige Wartungen müssen durchgeführt werden und in vielen Fällen werden Montagekosten ausgeschlossen. Garantieversprechen, die die angeführten und sonstige zweifelhafte Einschränkungen nicht enthalten haben wir mit (+) bewertet. Vielleicht, und sei es um den Ruf zu bewahren, kann so ein Dokument auch noch nach 10 oder 15 Jahren im Falle des Falles bares Geld wert sein. Alle anderen bekamen die Bewertung (-). 4. KOSTENBETRACHTUNGEN Da Leistung bekanntlich auch seinen Preis hat und am Verhältnis der beiden zueinander oft auch Entscheidungen hängen, wurden zwei Arten der Kostendarstellung erarbeitet. Das Diagramm aus Abb. 6 zeigt die Kosten der Anschlusskomponenten, also Patchfelder und Anschlussdosen, beaufschlagt mit den Lohnkosten für die Installation. Für die Kalkulation der Lohnkosten wurden die im Test ermittelten Verarbeitungszeiten verwendet. Damit kann man einen direkten Vergleich von Leistung und Preis eines Systems ziehen. Der Unterschied zwischen dem teuersten und dem günstigsten System liegt immerhin bei ca. 36%. Das AMP CO System von Tyco fällt hier deutlich aus der Reihe, da es aufwendiger in Technik und Verarbeitung ist. Man beachte auch, dass das System in der Kostenkalkulation als Cablesharing-System, d.h. es stehen vier Adern pro Dienst zur Verfügung, ausgelegt wurde und damit nicht eins zu eins mit den übrigen Systemen vergleichbar ist. Abb. 6: Kosten der Anschlusskomponenten Bei der zweiten Art der Darstellung in Abb. 7 wurden diese Kosten in ein Projekt mittlerer Größe einkalkuliert. D.h. auch sämtliche zugehörigen Leistungen, wie Kabel und Verlegearbeiten, Racksysteme und Messungen, sowie Nebenleistungen wie Arbeiten an Verlegewegen, etc. wurden hier mit einbezogen. Dadurch werden die tatsächlichen Kostenverhältnisse präsenter und realistischer. Der Preisunterschied zwischen dem teuersten und dem günstigsten System reduziert sich damit auf nur noch ca. 14%. Ein Grund, bei der Systemauswahl vielleicht doch erst in zweiter Linie auf den Preis zu schauen. Von Brand-Rex konnten bis Redaktionsschluss keine Preise genannt werden. Abb. 7: Durchschnittliche Projektkosten 5. BEST-AWARDS Die bisherige Darstellung bewegte sich mehr auf einer nüchternen und sachlichen Ebene, die wir an dieser Stelle ein wenig verlassen und zu einer „imaginären Preisverleihung“ schreiten. Systemeigenschaften, die uns besonders gefallen haben sollen damit nochmals eigens erwähnt werden. Und wir finden, das haben sie verdient. Den Preis für bestes Design erhält Telegärtner für die Anschlussdose. Die optische Gestaltung ist sehr gelungen, die Dose fügt sich hervorragend in fast alle gängigen Installationssysteme ein, Staubschutz und Beschriftungsfenster sind sehr funktionell und die Bedienungsfreundlichkeit lässt kaum Wünsche offen. Der Preis für umfangreichstes Zubehör geht an BTR. Für nahezu alle erdenklichen Einsatzsituationen stehen gute Lösungen zur Verfügung, die Anschlussdose kann mit vielen Exclusiv-Schalterprogrammen kombiniert werden, es gibt spezielle Entwicklungen für Industrieumgebungen und Hutschienenmontage und unterschiedliche Patchfeldvarianten bedienen die verschiedensten Anforderungen. Für die besten Montageeigenschaften verleihen wir den Preis an Corning. Die Montage der Module geht schnell und leicht von der Hand. Es gibt keine Ecken und Kanten, die mit der Zeit an Fingern und Händen schmerzen, kurzum, ein System das man gerne verarbeitet. 6. FAZIT Der Test hat gezeigt, dass die am deutschen Markt etablierten Kategorie-6/Klasse-E-Systeme zum Teil erhebliche Unterschiede aufweisen. Dies betrifft sowohl die Reserven bei den elektrischen Parametern als auch die Eigenschaften in der Installations- und Betriebspraxis. Vor allem letzteres wird häufig kaum beachtet, erspart aber viel Zeit und Ärger bei der täglichen Administrationsarbeit. Bei Verkabelungssystemen der Klasse E sprechen wir über einen Investitionszeitraum von 15 Jahren und mehr und meist auch über nicht unbeträchtliche Investitionssummen. Schon deswegen lohnt es sich, ein wenig Zeit für die Auswahl zu investieren und die Komponenten auf die eigenen Anforderungen und Bedürfnisse genauestens zu prüfen. Seit 2002, dem Bestehen der Bkom Business Kommunikationssysteme GmbH, haben über 150 Kunden des Mittelstandes, Kleinunternehmen, Gesundheitswesens, Militär und der öffentlichen Hand mit unserer Arbeit sehr gute Erfahrungen gemacht. Da wir hier jedoch nicht wahllos Referenzen aufführen wollen, erhalten Sie auf Wunsch von uns Referenzen mit konkreten Projektbeispielen. Nur so können Sie sich ein realistisches Bild davon machen, ob und wie wir Sie wirkungsvoll mit unseren Leistungen unterstützen können. Wir freuen uns auf das persönliche Gespräch mit Ihnen. Kontakt unter Telefon: +49 89 15923650, oder per E-Mail: info@bkom-muc.de Die Bkom GmbH prüft und aktualisiert die Informationen auf ihren Webseiten ständig. Trotz aller Sorgfalt können sich die Daten inzwischen verändert haben. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. 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